Die meisten meiner Huskies leben auf der anderen Seite des Regenbogens. Heute begleiten mich nicht mehr viele, aber alle leben in meinem Herzen weiter.

Die Schlittenhunde, insbesondere die Huskies, sind die coolsten Vierbeiner im Schnee! Mit ihren flauschigen Fellen und einem unverwechselbaren Gesang - den sie "Heulen" nennen - sind sie die wahren Stars in der Winterlandschaft. Diese energiegeladenen Hunde könnten wahrscheinlich ein Rennen gegen den Nordwind gewinnen, während sie zugleich so charmant sind, dass sie selbst die gefrorensten Herzen zum Schmelzen bringen. 

 

Die Geschichte der Schlittenhunde reicht Jahrtausende zurück und ist eng mit den nomadischen Völkern des arktischen Raums verbunden. Ursprünglich wurden diese Hunde von den Inuit und anderen Stämmen in der Arktis gezüchtet, um Lasten zu ziehen. Im 19. Jahrhundert erregten Schlittenhunde in Alaska besondere Aufmerksamkeit während des Goldrausches, als sie bei der Beförderung von Goldgräbern und Vorräten benötigt wurden. Rennveranstaltungen und Wettkämpfe entstanden.

 

Einer der ersten Husky Züchter war Leonhard Seppala, am 14. September 1877 in Norwegen geboren, wanderte er später nach Alaska aus und wurde ein angesehener Schlittenhundeführer.

Seppala trat 1925 in die Geschichte ein, als ein Diphterie Ausbruch in Nome ein lebenswichtiges Serum benötigte. Um das Medikamten schnell zu den Bewohnern zu transportieren, organisierete man einen Schlittenhundewettlauf über 1085 Meilen von Anchorage nach Nome.

Seppala übernahm einen gossen Teil der Strecke und führte seine Hunde, darunter den legendären Husky Togo, durch extrem kaltes Wetter und gefährliche Bedingungen.

Dank seiner Fähigkeiten als Musher und den beispiellosen Leistungen seiner Hunden, gelang es Seppala, das Serum erfoglreich nach Nome zu liefern, was viele Leben rettete und ihn als nationalen Helden etablierte.

Leonhard Seppala und seine Hunde werden bis heute in der Geschichte und Kultur Alaskas verehrt.

In den 1960er Jahren begannen Alaskaner, die Idee eines offiziellen Schlittenhunderennens zu fördern, zur Erinnerung an den Serumslauf nach Nome von 1925. 1973 wurde das erste Iditarod Rennen ins Leben gerufen. Die Strecke führt über 1000 Meilen von Anchorage nach Nome.

Das Iditarod startet jedes Jahr am ersten März Wochenende und wird als das "letzte grosse Rennen" bezeichnet. Es ist ein Symbol für die Wiederstandsfähigkeit der Menschen und Tiere in der rauen Landschaft Alaskas.

 

 

 

 

 

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